Richtig planen – Teil 1: Die Stückliste

Die Stückliste ist die Auflistung aller Bauteile, die ich für mein Werkstück benötige. Sie ist vergleichbar mit einer Zutatenliste beim Kochen. Die Stückliste hilft Dir beim Bauen des Werkstückes, einen Überblick über alle einzelnen Bauteile zu behalten.

Sie enthält folgende Bereiche:

  • Das Material ist der Name, wie Du es im Baumarkt findest. Hier steht genau, um was es sich für eine Art von Material handelt. Hier darf also nicht „Holz“ stehen, denn das ist zu allgemein. Halte hier möglichst genau fest, welche Art von Holz hier verwendet wird (z. B. „Rundstab“, „Flachleiste“, „Leimholz“ oder „Sperrholz“)
  • Die Bezeichnung ist der Zweck, den es im Werkstück erfüllt.
    Ist es der Boden?
    Ist es der Deckel?
    Oder ist es ein Seitenteil – und wenn ja, welcher?
    Der kurze oder der lange, denn meistens sind die verschiedenen Seiten unterschiedlich lang?
    Überleg Dir gut, was Du hier einträgst, damit Du es später verstehst, was Du damit gemeint hast.
  • Die Anzahl gibt an, wieviel Stück Du von dem Bauteil brauchst.
  • Und die Maße geben an, in welcher Größe Du das jeweilige Bauteil anfertigen musst. Bei den Maßen ist es wichtig, dass Du alle drei Maße (Breite, Höhe und Tiefe) angibst. Denke hier an die Schreibweise B x H x T und an die richtige Maßeinheit (Millimeter).

Beispiel

Stell Dir wieder vor, Du baust ein Mäppchen für Deine Stifte.
Folgende Fragen musst Du klären:

Welches Material brauchst Du?

Wie kannst Du die Teile bezeichnen?

Wie viel Stück brauchst Du von welchem Teil?

Wie groß sind die Teile?