Wenn Du als Material Holzplatten verwendest, musst Du – anders als bei den Leisten – die Kostenrechnung nach der Fläche berechnen.
die formeln
Du kennst die Flächenberechnung aus der Geometrie. Wir brauchen die Formeln, mit denen wir die Fläche z.B. des Bodens Deines Werkstückes ausrechnen können.
Die Form des Bodens kann ein Rechteck oder ein Quadrat sein. Die Formeln für deren Flächen lauten wie folgt:


die maßeinheit
Die Maßeinheit bei den Holzplatten ist stets m² (Quadratmeter, auch qm geschrieben)
Das bedeutet, dass das Holz, das nicht in Form von Leisten verkauft wird, immer nach Quadratmetern berechnet wird. Das gilt zum Beispiel für Sperrholz und Leimholz. Das ist das Material, das im Technikunterricht verwendet wird, um z.B. einen Boden oder Deckel daraus zu machen.
Aber auch Bodenbeläge werden nach Quadratmetern berechnet. Dazu gehören z.B. Laminat und Parkett, aber auch Teppich- oder Kunststoff-Böden. Daher gilt:
Der Preis des Materials gilt immer für 1 m² – das ist eine Quadrat, das auf jeder Seite 1 m lang ist.
Bei der Kostenrechnung musst Du daher immer die Fläche des Materials wissen, das Du verwendet hast.
die umrechnung
Natürlich verwendest Du für Dein Werkstück kein Material, das 1 m² groß ist.
Deshalb musst Du ausrechnen, wie viel das Material kostet, das Du verbraucht hast. Da wir im Technikunterricht aber mit der Maßeinheit mm (Millimeter) arbeiten, musst Du immer von mm auf m umrechnen. Erst dann kannst Du den Flächeninhalt Deines Bauteils ausrechnen und so herausfinden, was es kostet.
1 m = 100 cm = 1000 mm
oder
1000 mm = 100 cm = 1 m.
Hier kannst Du es ausprobieren
die berechnung
Erst wenn Du die Seiten des Materials in Meter umgerechnet hast, kannst Du die Fläche in m² berechnen.
Bei einer rechteckigen Form ist das dann A = a · b, dann ist a z. B. die lange und b die kurze Seite. Heraus kommt dann der Flächeninhalt des Materials, das Du verwendet hast.
Diesen Flächeninhalt multiplizierst Du mit dem Preis des Materials, also mit dem Betrag der für 1 m² berechnet wird.
So bekommst Du die Kosten für das Material. Eigentlich ganz einfach.