Wortschatzspeicher – Teil 1: Nomen

Werkzeuge und Verbrauchsmaterial mit Bildern

Artikel

Nomen

Detail  

Der

Akkuschrauber

Anders als eine Bohrmaschine zum Schrauben und nicht zum Bohren!

Der

Arbeitsplan

Der Arbeitsplan enthält alle notwendigen Schritte zur Fertigstellung meines Werkstückes. Achte auf die richtige Reihenfolge!  

Der

Bankhaken

Hilft Dir, große Holzteile auf der Werkbank einzuspannen.

Die

Beize

Sehr flüssige Farbe, bei der die Maserung erhalten bleibt. Nicht wasserfest.  

Der

Bleistift

Bitte immer anspitzen!

Der

Bohrer

Forstnerbohrer – für große, aber nicht tiefe Löcher.
 Holzbohrer – NUR für Holz. Leicht zu erkennen an der kleinen Spitze.
 Spiralbohrer HSS – für Holz (H), Stein (S) und Stahl (S). Aber auch für Kunststoff. Hat eine kegelförmige Spitze.
 Steinbohrer, erkennt man am kleinen Hammer an der Spitze.

Die

Bohrmaschine

Tischbohrmaschine. Nur zu verwenden mit einem Bohrmaschinenführerschein.

Die

Bohrung

Ein Loch, das man z. B. in Holz bohrt.  

Der

Dübel

Zum Montieren von Möbeln.

Die

Fase

Kleine Abschrägung an einer Kante.  

Die

Feile

Für Holz, Metall und Kunststoff.

Die

Feilenbürste

Zum Säubern von Feilen.

Der

Hammer

Holzhammer – zum Schlagen auf Holz.
 Schlosserhammer – zum Schlagen auf Metall.

Der

Hobel

Macht Holzflächen glatt oder schneidet eine Fase.

Das

Holz

Leimholz – wird in Streifen aneinander geklebt.
 Sperrholz – wird in Schichten übereinander geklebt.

Die

Kneifzange

Zum Entfernen von Nägeln.

Die

Kostenberechnung

Hier berechne ich, was das Material für mein Werkstück gekostet hat.  

Die

Kurbel

Für den Schraubstock an der Werkbank.

Die

Körnung

Die Körnung sagt mir, wie fein oder grob das Schleifpapier ist. Kleine Zahl = grob, große Zahl = fein. Die Körnung finde ich auf der Rückseite des Schleifpapiers.

Der

Lack

Wetterfeste Farbe auf Holz und Metall.  

Der

Leim

„Gut geleimt ist wie gewachsen“.

Die

Leiste

 Flachleiste  
 Vierkantleiste  
 Profilleiste  

Das

Lineal

Zeigt Dir Maße in Millimetern (mm) und Zentimetern (cm).

Das

Loch

Langloch – Eine Art breiter Schlitz.
 Sackloch – ein Loch, das nicht ganz durchs Holz geht.

Die

Maserung

Die Linien im Holz, die durch das Wachstum des Baumes entstehen.

Der

Meterstab

Ist fast immer 2 Meter lang.

Der

Nagel

Einen Nagel verwendet man meistens zusammen mit Leim.

Das

Öl

Schützt das Holz z. B. vor Feuchtigkeit.  

Der

Pinsel

Bitte immer auswaschen!

Die

Raspel

Nur für Holz.

Der

Rundstab

Ein Holzstab, dessen Querschnitt ein Kreis ist.

Die

Säge

Zugsäge
 Puksäge
 Feinsäge
 Dekupiersäge
 Laubsäge

Der

Schleifklotz

Zur Verwendung mit Schleifpapier.

Das

Schleifpapier

Zum flächigen Schleifen von Holz und Metall.

Die

Schneidlade

Eine Sägehilfe für Säegschnitte mit 90 Grad oder 45 Grad.

Der

Schnitt

Das machst Du mit einer Säge oder einer Schere.  

Die

Schraube

Wird hauptsächlich als Kreuzschlitz und Torx verwendet.

Der

Schraubenzieher

Gibt es als Schlitz, Kreuzschlitz und Torx.

Der

Schraubstock

Zum befestigen eines Teiles, z. B. beim  Bohren.

Der

Senker

Schafft ein Bohrloch, in dem der Kopf einer Schraube verschwinden kann.

Die

Skizze

Ein ungefährer Entwurf, der als Grundlage für die Planung meines Werkstückes dient.  

Die

Spanplatte

Holzspäne werden unter Druck zu Platten verleimt.

Der

Stechbeitel

Zum Ausstemmen von Aussparungen im Holz.

Das

Streichmaß

Hilft Dir, an mehreren Stellen dasselbe Maß zu markieren.

Die

Stückliste

Die Stückliste enthält alle Einzelteile, die ich für mein Werkstück benötige.  

Die

Technische Zeichnung

Eine detaillierte Zeichnung, die alle Maße enthält. Sie wird mit einem Lineal gemacht.  

Der

Vorstecher

Zum Markieren von Bohrungen in Holz.

Die

Walze

Zum flächigen Auftragen von Farbe.

Das

Werkstück

Jeder Gegenstand, den Du im Unterricht baust.  

Der

Winkel

Anschlagwinkel – hilft Dir, einen rechten Winkel anzuzeichnen.
 Zentrierwinkel – hilft Dir, den Mittelpunkt eines runden Holzes zu finden.

Die

Zulage

Ein kleines Stück (Rest-)Holz. Es schützt mein Werkstück beim Montieren vor Druckstellen.

Die

Zwinge

Schraubzwinge
 Leimzwinge

Hochauflösende Bilder von Holzwerkzeugen und Verbrauchsmaterialien (PNG-Format)

Urheber: Andreas Mitterhofer
© 2020

Creative Commons Lizenzvertrag
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz.

BRÜCKENARTEN

Bauformen von Brücken

Die Balkenbrücke

Die Balkenbrücke ist die einfachste Variante. Sie basiert auf demselben Prinzip wie der Baumstamm über einer Schlucht: Dabei wird ein Balken aus Holz oder Stein auf Stützpfeilern befestigt.
Eine solche Brücke hat an jedem Ende einen Pfeiler. Allerdings kann sich der Balken bei einem zu großen Abstand in der Mitte nach unten biegen und brechen. Durch weitere Stützpfeiler kann man diesem Effekt entgegenwirken und die Brücke nahezu beliebig verlängern.

Die Bogenbrücke

Die Bogenbrücke besteht aus runden Formen, die zum Beispiel über einen Fluss gespannt sind. Bogenbrücken gehören zu den ältesten Bauformen im Brückenbau. Über Jahrhunderte hinweg war die Bogenbrücke die einzige Brückenform, die dauerhaft das Wetter und die Belastung aushalten konnte.
Somit gehören Bogenbrücken mit zu den ältesten noch erhaltenen Brücken. Je nach Größe des Bogens oder Anzahl der Bögen können mit dieser Konstruktion sehr große Weiten überspannt werden.

Die Hängebrücke

Hängebrücken beeindrucken immer wieder durch ihre riesigen Ausmaße. Zwar  benötigt auch diese Konstruktion Stützpfeiler im Boden, doch man braucht viel weniger Pfeiler für eine lange Brücke als bei Balken- oder Bogenbrücken. Zum Bau von Hängebrücken werden an riesigen senkrechten Pfeilern dicke Seile aus Stahl befestigt. Von diesen Seilen führen viele weitere Seile senkrecht nach unten, welche die Fahrbahn halten.

Die Schrägseilbrücke

Die Schrägseilbrücke ist eine Brücke, deren Fahrbahn mit dicken Seilen an einem Pfeiler aufgehängt ist. Da diese Seile schräg verlaufen, nennt man diese Brücke Schrägseilbrücke. Im Gegensatz zu den Hängebrücken sind die Seile direkt mit der Fahrbahn verbunden. Für eine Schrägseilbrücke braucht man immer große Pfeiler, von denen die Seile zur Fahrbahn führen.

Die Fachwerkbrücke

Ganz besondere Schmuckstücke sind aufgrund ihrer Bauweise die Fachwerkbrücken. Ein Fachwerk ist hierbei eine Konstruktion aus mehreren Stäben, dessen Enden miteinander verbunden werden, sodass eine Konstruktion aus dreieckigen Verbindungen entsteht. Vor allem die Dreiecksform sorgt dabei für große Stabilität.
Viele Dreiecke sind bei der Fachwerkbrücke miteinander verbunden. So können längere Strecken überwunden werden. Vor allem Brücken für die Eisenbahn sind oft in dieser Art gebaut.

Hängebrücken und Schrägseilbrücken haben auch Nachteile: Aufgrund der frei schwebenden Fahrbahn sind sie recht anfällig bei starken Stürmen. 1940 wurde dies auf tragische Weise deutlich, als eine Brücke (die Tacoma Narrows Bridge) in den USA nach heftigem Schwanken schließlich einstürzte. Wegen der starken Schwingungen wurde die Brücke als „Galloping Gertie“ berühmt.

https://www.youtube.com/watch?v=j-zczJXSxnw

Siehe auch: https://www.technik-unterrichten.de

HOLZARTEN

Liste der gebräuchlichsten Holzarten

Name Blatt Härte Farbe Verwendung Maserung Merkmale
Ahorn Laubbaum hart hellgelb-weiß Möbel, Tischplatten, Musikinstrumente, Fußböden
Birke Laubbaum hart gelblich-weiß Möbelbau
Buche Laubbaum sehr hart gelblich-rötlich Möbel, Furnier, Fußböden, Eisenbahnschwellen
Eiche Laubbaum sehr hart gelbbraun-grünlich Möbel, Parkett, Bauholz im Wasserbau, Eisenbahnschwellen, Pfähle, Furnier
Fichte Nadelbaum weich hell, gelblich Möbel, Bauholz, Dachstühle, Fenster
Kiefer Nadelbaum weich hell, leicht gelblich Kisten/Verpackungen, Möbel, Fenster, Türen, Masten, Bauholz    
Kirsche Laubbaum hart rotbräunlich Möbelbau, Furniere
Lärche Nadelbaum weich rötlich Fenster, Türen Fußboden, Bauholz, Möbe, Terrassen
Nussbaum Laubbaum hart dunkelbraun Möbelbau
Pappel Laubbaum weich schwach rotbraun Verpackungen, Zündhölzer, Bastelholz
Bildnachweis: CC BY-SA 3.0, https://de.wikipedia.org/

 

 

 

 

 

MÜHLE

Einfaches Werkstück

Benötigtes Werkzeug:
Puksäge
Schleifklotz und Schleifpapier
Tischbohrmaschine und Bohrer 6mm
Kegelsenker
Lineal und Anschlagwinkel
Pinsel und Farben (schwarz, weiß)
evtl. Vorstecher

  1. Für die Spielfiguren mit der Puksäge ein Rundholz in 18 Stücke à 30mm sägen.
  2. Mit dem Schleifpapier die Sägekanten der Figuren abschleifen.
  3. Für das Spielfeld mit dem Lineal und Anschlagwinkel die Maße für die Bohrungen auf das Leimholz übertragen.
    (Die Bohrungen können auch mit der Vorlage und einem Vorstecher auf das Holz übertragen werden)
  4. Mit der Tischbohrmaschine die Löcher bohren. Bohrtiefe 10mm.
  5. Mit dem Kegelsenker die Bohrlöcher leicht senken.
  6. Mit Schleifklotz und Schleifpapier die Kanten des Spielbretts anfasen und die Oberfläche schleifen.
  7. Die Spielfiguren und Linien des Spielfeldes bemalen.

Technische Zeichnung als PDF

MENSCH ÄRGERE DICH NICHT

Einfaches Werkstück für grundlegende Arbeiten mit Holz

Stückliste

Stück Material Bezeichnung Maße
1 Leimholz Spielbrett 200 x 200 x 18
16 Rundholz Spielfiguren 6 x 30

Benötigtes Werkzeug:
Puksäge
Schleifklotz und Schleifpapier
Tischbohrmaschine und Bohrer 6mm
Kegelsenker
Lineal und Anschlagwinkel
Pinsel und Farben (rot, grün, blau, gelb)
evtl. Vorstecher

  1. Für die Spielfiguren mit der Puksäge ein Rundholz der Länge 500mm in 16 Stücke à 30mm sägen.
  2. Mit dem Schleifpapier die Sägekanten der Figuren abschleifen.
  3. Für das Spielfeld mit dem Lineal und Anschlagwinkel die Maße für die Bohrungen auf das Leimholz übertragen.
    (Die Bohrungen können auch mit der Vorlage und einem Vorstecher auf das Holz übertragen werden)
  4. Mit der Tischbohrmaschine die Löcher bohren. Bohrtiefe 10mm.
  5. Mit dem Kegelsenker die Bohrlöcher leicht senken.
  6. Mit Schleifklotz und Schleifpapier die Kanten des Spielbretts anfasen und die Oberfläche schleifen.
  7. Die Spielfiguren und Teile des Spielfeldes bemalen.

Technische Zeichnung als PDF

CONTROLLERHALTER

Praktische Aufbewahrungsmöglichkeit für Spielkonsolen-Controller mit Kabeldurchführung zum Laden.

Stückliste:

Stück Material Bezeichnung Maße in mm
1 Leimholz Grundplatte 300 x 200 x 18
2 Kantholz Träger 70 x 50 x 16
1 Kantholz Stütze 130 x 70 x 18

Benötigtes Werkzeug:
Zugsäge oder Feinsäge
Lineal und Anschlagwinkel
Schleifklotz und Schleifpapier
Schraubzwingen
Bohrmaschine mit Forstnerbohrer 15mm
Raspel und Feile

Technische Zeichnung als PDF